Freitag, 5. Dezember 2014

5. Dezember




Heute habe ich ein kleines Gedicht mitgebracht.



 Winternacht 
(frei nach Joseph von Eichendorff)

 Verschneit liegt rings die ganze Welt,
 Ich hab' nichts, was mich freuet,
 Verlassen steht der Baum im Feld,
 Hat längst sein Laub verstreuet.

 Der Wind nur geht bei stiller Nacht
 Und rüttelt an dem Baume,
 Da rührt er seinen Wipfel sacht
 Und redet wie im Traume.

 Er träumt von künftiger Frühlingszeit,
 Von Grün und Quellenrauschen,
 Wo er im neuen Blütenkleid
 Zu Gottes Lob wird rauschen.




Von Schnee und Winterzauber ist leider noch nichts zu sehen.
Einen schönen Tag wünsche ich euch liebe Grüße
Angelika





1 Kommentar:

  1. Ach..der Baum sollte sich auch mal freuen wenn er so schön im Schnee stehen kann ;-)))

    Ein zauberhafter Post liebe Angelika, da seht es einem so richtig nach Schnee :-)

    Gestern Nacht noch vom Doc wiedergekommen habe ich das erste Mal den Teide richtig weiß leuchten gesehen. Leider keine Kamera und Co dabei, echt irre wie hell das Weiß in der Nacht reflektieren kann (ohne Lampen).

    Wäre ja schön wenn es an Weihnachten bei euch auch schneien würde, aber das wird wohl wieder ein Traum bleiben.

    Hab auch du einen schönen Tag und ganz liebe Grüssle

    N☼va

    AntwortenLöschen